Vergänglichkeit

Vergänglichkeit. Was für ein wunderschönes, allgemeingültig verwendbares Wort, um jedwedes Element in einer Geschichte sinnvoll zu interpretieren. Als kleine Aufzählung eine Liste an Dingen, die mir spontan mit „Vergänglichkeit“ interpretierbar wären. Diese Liste wird permanent in Arbeit sein. Vorschläge nehme ich stets ergänzend an.

Sand, eine Kirchturmuhr, Risse, Menschheit, die Erde, ein Feuer, eine grüne Frühlingswiese, ein die Treppe hinunter steigender Butler, eine Ruine, das Meer, Jugend, ein wolkenverhangener Himmel, ein Fußbodenmosaik, Liebe, die Schulzeit und Ausbildung, Haare auf dem Boden eines Friseursalons, ein leeres Büro, eine verwelkte Rose, ein umgekippter Papierstapel, das Skelett eines Sauriers, ein Holzstapel, ein zerbrochener Kiesel, ein Chemikalien mixender Forscher in seinem Labor, Hiroshima und Nagasaki, Sodom und Gomorra, Mondkrater, ein im Krisengebiet auf dem Fußboden liegender und schrecklich zertretener Teddybär, ein Oldtimer im Museum, ein alter Tauben fütternder Mann, ein Feuerwehrauto, eine Kanone, Alter, die Schwärze des Universums, Staub, eine verlassene Blockhütte im Wald, eine Müllhalde, eine flackernde Glühbirne, eine Träne, ein zerfleddertes Buch, ein einsamer Gegenstand in einem spärlich erhellten Zimmer, Dreckige Tischtücher, an der Tischkante aufgereihte Zigarettenstummel, Puddingschnecken, Berge, Flussbetten, ein Spinnennetz, Kratzer in einer CD, eine Pflanze in Zeitrafferaufnahme, Herbst, Eintagsfliegen, Batterien, Krieg, ein abrasierter Dreitagebart, Rost, Altersfalten, ein Autowrack in der Sahara, eine Nachgeburt, Tierkadaver auf der Straße, ein wurmstichiges Möbelstück aus dem vorangehenden Jahrhundert, Glück, ein schöner Abend, der Spiegel,