Das Ding mit den Augen
Ein Auge…
Zwei Augen…
Vier Augen…
Zehn Augen…
Hundert Augen…
Wie viele Augen kannst du zählen? Alle schwimmen sie
Scheinbar abgeschnitten, aus dem Körper gerissen In einer grünen Flüssigkeit
Ein großer Tank, gläsern und rund Gespenstischer Anblick. Beobachtet fühlst du dich.
Welchen Zeck hat der Gläserne Behälter Mit den Zahllosen Augen?
In allen Farben die Augen. Rot, Blau, Gelb, Grün, Braun, Gold, Schwarz.
Ungezählte Blicke Starren in alle Richtungen. Wahllos.
Von jedem gehen Nervendünne Fäden, Zellendick. Alle Fäden laufen zusammen. In der Mitte der Glaskugel.
In einem Gehirn. Auch es schwebt in der grünen Flüssigkeit.
Welchen Zweck erfüllt es? Wer baute dieses Ding? Seit wann steht es? Womöglich ein Denkmal. Doch an wen?
Wem wurde es errichtet und wer Musste diese Augen geben?
Zahllose Fragen. Genauso…
Genauso zahllos wie… Wie…
Wie die Augen. Zählen wir sie?
Ein Auge…
Zwei Augen…
Drei Augen…
Vier Augen…
Fünf Augen… Zähl mit mir!
Hilf mir, es zu verstehen. Was macht das für einen Sinn?
Hunderte Augen, alle an einem Gehirn angeschlossen Schwimmen in einer grünen Flüssigkeit
Und ich frage mich… Was frage ich mich? Nichts. Egal.
Oder nicht? Ich weiß nicht. Ich…
Ich…