— Fanart-Geschichten —

yay ich werde berühmt :) hier die zweite Fanart-Geschichte.
Die erste (”Unter der Basis”) findet ihr unterhalb meiner Geschichte “The Base”.

Aber hier nun das “Zwergenbuch”. Rechtschreibfehler ausnahmsweise nicht von mir.

Die Nacht war so dunkel wie kalt. Auf den Ästen häufte sich der Schnee und Eis breitete sich auf dem Boden und den kleineren Pflanzen aus. Wie ein Panzer umschlang der eisige Frost seine Opfer um sie in einer gläsernen Umarmung erstarren zu lassen.

Es war nichts zu hören, die Welt lag still und nur das leise säuseln des Windes in den Ästen hauchte dieser unwirtlichen Szenerie leben ein, machte sie geradezu Gespenstisch.

Anmutig wiegten sich die schwer verhangenen Äste im stärker werdenden Luftstrom, der stetig stärker wurde und nun geradezu heulte, ein Geräusch wie von verzweifelten Seelen die gegen ihr Unheil aufbegehren.

Der Himmel lichtete sich und zum Vorschein kam der blutrote Mond. Bedrohlich wirkten nun die Schatten, denn jegliches weiß war nun von einem Dämonischem rot ersetzt worden und auch die Schatten waren nicht mehr bläulich sondern wie der Lebenssaft, wie wenn er aus einer frisch geschlagenen Wunde fließt- dunkelste Farben!

Ein Schatten bewegte sich, huschte erst langsam an den großen Birken vorbei um sich an Tannen und Eichen entlang durch den Wald zu schleichen.

Es war eine Kreatur von mittlerem Wuchs- sie hätte einem Menschen nur zur Brust gereicht- doch ihre Bewegungen waren elegant und kräftig sein Tritt.

Die Kreatur hielt inne, schnüffelte im Wind der sich gerade gedreht hatte…

Es ging rasend schnell!

Ein Pfeil bohrte sich zitternd in den Stamm, an dem die Kreatur gerade noch gekauert hatte. Diese sprang brüllend auf und jedwede Grazile Erscheinung war verflogen. Das Geschöpf rannte brüllend auf die Quelle des Schusses zu, sprang- und schlug hart gegen einen Baum. Verdutzt rappelte sich das Wesen auf, betrachtete den zweiten Feind der so plötzlich erschienen war wie ein Geist.

Ein Moment der Stille trat ein, die Welt schien stehen geblieben zu sein.

Die zwei Jäger, sie waren in dunkelblaue Mäntel gehüllt und hatten ihre Gesichter verdeckt, gaben sich gegenseitig ein Zeichen und Wechselten die Waffen- vom Bogen zum Schwert, vom Eichenstab zur Axt.

Routiniert umkreisten sie nun die Kreatur, darauf bedacht kein unnützes Geräusch zu verursachen.

Der größere der beiden setzte zum Angriff an, doch der zweite- gerissenere- wartete.

In jenem Moment verschwand der Mond wieder hinter den Wolken und es wurde Finster- blauweiß und Schwarz dominierten wieder…

Jener Jägersmann, welcher sich in der Attacke befunden hatte zögerte kurz- es war das letzte das er tat! Denn die Kreatur ergriff die Gelegenheit und hetzte in Windeseile auf den Jäger zu, erneut wurde der Wald in Blutrote Farben getaucht- dieses mal war es jedoch nicht das Licht, sondern jene Flüssigkeit, welche dem Licht die Farbe lieh.

„Scheiße!“

Ohne weiter nachzudenken machte der zweite Jäger kehrt- wechselte erneut zum Bogen- und rannte in die entgegen gesetzte Richtung davon. Es machte keinen Sinn nach seinem Gefährten zu sehen- was einem Finsterling in die Hände fiel überlebte nur selten.

Der Bogen spannte sich, die Feder berührte die Wange, die Zeit war bedeutungslos. Leichtfüßig sprang der in blaue Kleider gehüllte in die Luft, drehte sich um einhundertachtzig Grad und zielte. Es war kein schwerer Schuss, doch der Wind peitschte über die Lichtung, welche Jäger und Gejagter erreicht hatten…

Die Finger lösten sich von dem Pfeil, die Schlagarme des Eibenbogens zogen sich zusammen- katapultierten den Pfeil nach vorne, direkt auf den Schädel der Kreatur zu!

Mag es Schicksal sein oder einfach nur Unglück, der Wind war zu stark und wehte den Pfeil einige Zentimeter zu hoch, sodass dieser den Schädel des Wesens nur leicht streifte.

Fassungslos sah der Schütze seinem Pfeil hinterher, ohne jegliche Anstalten zu machen sich seiner Haut zu erwehren, er harrte einfach auf das Ende.

Verheerend schlug es auf, krachte auf den Boden- mit einem widerlichen Geräusch von zerfetzendem Fleisch.

Der Jäger ging, reichlich verwundert, in die Knie und beäugte den Finsterling argwöhnisch mit seinem geschulten Blick. Eindeutig, eine solche Wunde Überlebten nicht einmal die Geschöpfe der Finsternis- dafür war die Bartaxt viel zu groß, noch dazu hatte sie dem Biest den Kopf zur hälfte von den kräftigen Schultern gerissen und steckt nur noch mit einem minimalen Teil des Blattes in der Wirbelsäule.

Geschwind sprang der Jäger auf um sich mit gezogenem Schwert an den nächsten Baum zu drücken, schließlich wusste man nie was als nächstes kam…

Aus einiger Entfernung hörte er das Geräusch von Schritten die aus dem Wald auf ihn zukamen, und kehlige Stimmen in einer fremden Sprache grölten in die Nacht: Zwerge!

Aus nächster nähe drang ein lauter Ruf an des Jägers Gehör, der zweifellos an ihn gerichtet war: „Kommt heraus, wer immer ihr seid! Und seht zu das ihr euren Bogen gesenkt haltet!“

Natürlich! Wie konnte man so unachtsam in den Ländern der Zwerge auf die Jagd gehen und damit rechnen, keinen Wächtern zu begegnen…

Nachdem der Jäger seinen Bogen auf den Rücken und das Schwert in die Scheide gesteckt hatte trat er aus dem Schatten des Baumes, und erblickte fünf Meter vor ihm einen Krieger der offensichtlich mit dem töten von Kreaturen vertraut war, denn jener Zwerg steckte in einem Harnisch welcher mit Krallen von allerlei Schattenkreaturen bestückt war, sodass man kaum noch die Metallplatten des Schuppenpanzers sehen konnte. Den Kopf des Kriegers schützte ein Brillenhelm der dem äußeren Erscheinungsbild etwas Bedrohliches verlieh. Am Gürtel des Zwerges hingen ein Breitschwert und eine massive Silberkette. Auf den Armschienen, die mit jeweils zwei Klingen bewährt waren konnte man das Zeichen der Elitegarde des Königs unter dem Berg, der Rûhkushdûhn-abâhd, erkennen.

 

- Hellcreature  

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eine weitere Geschichte ist eingetrudelt.

Trauercarmen
- in memoriam an unsere plötzlich heimgegangene Katze Klabund -

So bist du alte Katz´ verschieden,
Warst doch immer sanft und gut.
Und als des Hauses Trost und Frieden,
Liegst du nun da - in deinem Blut.

Als Lift kam er zu dir geschlichen,
Lautlos, tückisch, flink: der Tod,
Bist unter eis´ner Faust verblichen,
Das ganze Treppenhaus nun rot.

Im Hause herrscht nun dumpfes Schnarren,
Der Herr – umhüllt von Einsamkeit,
Gezwungen, dir das Grab zu scharren
Unter dem Schnee, zwei Schuhe breit.

Einst die Posaun´ dir wird ertönen,
(Atel zur Auferstehung bläst)
Wirst wandeln dann mit vielen schönen
Katern zum erkor´nen Fest.

Wie behaglich wirst du´s haben,
Nun versöhnt im Gottesbund,
Fette Mäuse ohne Zahlen,
Und auch keinen einz´gen Hund.

Immer noch die Tränen tropfen
- und das Seufzen kommt hinzu -
Zwar könnte man dich hübsch ausstopfen,
Aber DAS wärst doch nicht du!

Lass Darwin und gar Haeckel sagen,
Die Seele hätt´st du nie gehabt,
Doch wollen wir jetzt nicht verzagen,
Hab´n uns so an dir gelabt.

Unvergessen sind die Tage,
An welchen du uns hast beglückt.
Wir singen dir die Totenklage
Bis du aus uns´rem Herz gerückt.

- Peter